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Schwermineralprojekt – BGR

rohstoffwirtschaftliche Studie zur Aufbereitungs- und Nutzungsmöglichkeiten von Wertmineralen

Im Auftrag der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe – BGR wurden 40 Kies- und Sandlagerstätten beprobt, um deren Gehalte an Schwerminerale feststellen zu können. Im Fokus der BGR steht die „Erstellung einer rohstoffwirtschaftlichen Studie zu den Aufbereitungs- und Nutzungsmöglichkeiten von Wertmineralen (Schwerminerale und Edelmetalle), die bei der Gewinnung und Aufbereitung von Kiesen und Sanden in Kies- und Sandwerken in Deutschland beibrechend mitgewonnen werden können“. Dazu stehen insgesamt 148 Proben von 1 bis 50 g Material zur Verfügung, welches sich aus 47 polymineralischen, 59 monomineralischen Konzentraten unbekannter Zusammensetzung und Vorkonzentraten mit Zirkon (25), Rutil (15) und Kassiterit (5) zusammensetzt. Die Vorkonzentrate sollen zu monomineralischen Konzentraten aufbereitet werden.

An den Konzentraten sollen mineralogische Analysen per Qemscan, Korngrößen, Kornformen sowie Auflicht- und Durchlichtmikroskopie mit Fotodokumentation durchgeführt werden. An den monomineralischen Konzentraten soll der chemische Haupt- und Nebenelementbestand ermittelt werden.

Die erzeugten Daten sollen ausgewertet und wirtschaftsgeologisch bewertet werden. Ziel ist die Erstellung eine Monographie mit dem Arbeitstitel: „Studie zu den Aufbereitungs- und Nutzungsmöglichkeiten von Wertmineralen (Schwerminerale und Edelmetalle), die bei der Gewinnung und Aufbereitung von Kiesen und Sanden in Kies- und Sandwerken in Deutschland beibrechend mitgewonnen werden können“ – Kurztitel: Probenanalyse und Studie beibrechender Wertminerale“.

Projektlaufzeit: 01.2019 – 06.2020